Große Zeiten – Kleines Glück

Große Zeiten – Kleines Glück (Roman)

Buchtitel:

Große Zeiten – Kleines Glück

Autor:

Gerold Tietz

Literarische Gattung:

Roman

© Copyright:

ROGEON Verlag

eBook-Cover:

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Kurzübersicht

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Buchvorstellung

Erschienene Ausgaben

Pressestimmen & Rezensionen

Inhaltsverzeichnis | Kapitel

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Buch-Vorstellung

In dem Roman ‚Große Zeiten Kleines Glück‘ geht es um die Geschichte einer jungen Pragerin, ihrer Familie sowie ihres Geliebten in der Zwischenkriegszeit. Bühne des Geschehens ist die Stadt Prag und die nordböhmische Provinz.

Nach dem Zusammenbruch des Habsburger Reiches wächst Tochter Rita auf in einer Zeit, in der das jahrhundertealte Miteinander von Tschechen, Juden und Deutschen immer mehr ein Gegeneinander wird.

Rita geht als Schülerin des Realgymnasiums in den Palästen des böhmischen Adels ein und aus, besucht mit dem tschechischen Studenten Leo aus der Verbindung “Schlaraffia” die Bälle in der Anatomie und trifft sich regelmäßig mit ihrer Freundin Esther.

Die nationalen Spannungen verschärfen sich. Ritas Onkel in Teplitz begeistert sich neuerdings nicht nur für Hundezucht, sondern auch für Rassenhygiene. Ritas Vater sitzt jetzt nach Geschäftsschluss allein beim Bier, für seine Kollegen ist er ein “verdammter Sudet”, obwohl er Hitler gar nicht leiden kann. Rita wird zum Arbeitsdienst in ein angeblich rein deutsches Dorf geschickt. Dort sitzt sie nach dem Kühemelken und dem Kartoffelschälen auf einer Bank – zusammen mit einem slowakischen Dienstmädchen, einem ungarischen Kutscher und einem Zigeuner, der mit Pferden handelt. Der Dorfheilige St.Willibald versammelt alle am Marienfest bei Bier und Blasmusik. Rita macht sich Sorgen um ihren Freund Leo, von dem sie schon lange nichts gehört hat. Mit dem Einmarsch deutscher Truppen im Sudetenland und in Prag ändert sich alles. Viele stehen vor der Frage: Anpassung oder Zurückhaltung, Widerstand oder Verrat. Ritas Vater avanciert zum Vorsitzenden der chemischen Abteilung und zum Blockwart am Stefanikplatz. Trotzdem besteht er darauf, dass ein Tscheche auch dann Hausmeister sein kann, wenn er den Lebenslauf Hitlers nicht auswendig weiß.

Ritas jüdische Freundin Esther verlässt Prag mit dem letzten Zug, bevor die Nazis die Grenzen dicht machen. Leo wird von der Gestapo verhaftet und veschwindet in einem Gefängnis. Beim Prager Aufstand im Mai 45 werden alle Deutschen vertrieben. Rita erfährt am eigenen Leibe, wie die Nazis die menschlichen Beziehungen von Grund auf zerstören.

(Abdruck mit freundlicher Genehmigung des ROGEON Verlags)

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Erschienene Auflagen & Ausgaben

Auflagen und Ausgaben von ‚Große Zeiten – Kleines Glück‘:

eBook (in Bearbeitung)
ROGEON Verlag

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Gerold-Tietz-Grosse-Zeiten-Kleines-Glueck-Roman-ROGEON-Verlag-eBook-Titelbild

1. Print-Auflage
Info Verlag | Lindemanns Bibliothek
ISBN-10: 3-88190-396-8
ISBN-13: 978-3-88190-396-7
Erscheinungsjahr: Oktober 2005
160 Seiten
Broschiert
Restposten verfügbar

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Gerold-Tietz-Grosse-Zeiten-Kleines-Glueck-Buch-Umschlag-Info-Verlag-ISBN-9783881903967-Front-Vorderseite
Gerold-Tietz-Grosse-Zeiten-Kleines-Glueck-Buch-Umschlag-Info-Verlag-ISBN-9783881903967-Back-Rückseite

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Pressestimmen & Rezensionen

Im Folgenden finden Sie einen Abdruck ausgewählter Pressestimmen & Rezensionen zu ‚Große Zeiten – Kleines Glück‘ von Gerold Tietz:

Auszug aus der Esslinger Zeitung:

»[..] eine detailreiche und eindrucksvolle Milieustudie, die das zunehmend problematisch werdende Zusammenleben von Sudetendeutschen, Tschechen und Juden in den Zwischenkriegsjahren beleuchtet. [..] Gerold Tietz [..] nähert sich jener Zeit ohne Vorwürfe und ohne falsches Pathos, stattdessen mit Hilfe von Zeitzeugen und einer beträchtlichen Portion Ironie sowie der kritischen Distanz des Historikers.«

Esslinger Zeitung, 22.9.2005

Auszug aus der Wendlinger Zeitung:

»[..] „Große Zeiten, kleines Glück“ spiegelt dieses ´multikulturelle` Leben (in den Dorfgemeinschaften im Sudetenland) wider, in teils skurrilen, teils tragischen Geschichten, die sich zwangsläufig aus einer derart bunten Gemeinschaft ergeben. Tietz´ Roman lebt von seinem packenden, lebendigen Erzählstil. [..] Erst der Einblick in das individuelle Schicksal [..] zeigt, wie Politik das Privatleben von Menschen zerstören kann. Dadurch schafft Tietz eine sehr persönliche Atmosphäre«

Wendlinger Zeitung, 23.9.2005

Auszug von der Künstlergilde:

»Gerold Tietz betreibt die Suche nach Identität und Wahrheit mit feiner Ironie und sprachlicher Virtuosität.«

Anneliese Merkel: Preisverleihung der Künstlergilde, 2006

Auszug der literaturwissenschaftlichen Kritik von H. Schmidt-Kaspar:

»Gerold Tietz ist augenscheinlich mit der Gabe des Zuhörens und des Hinsehens begnadet. Die Stimmungen der bäuerlichen Landschaft […] im Jahresverlauf und in den Zeiten des Jahrhunderts gibt er ebenso exakt und sensibel wieder wie die Atmosphäre Prags vor und nach der Errichtung des „Protektorats“. […] Tietz beschwört eine Welt, die die seine hätte werden können, die es aber nicht wurde, weil zerstörungswütiger Größenwhan sie in den Untergang trieb.«

Herbert Schmidt-Kaspar, München, 2007

Auszug aus der Stuttgarter Zeitung:

»“Große Zeiten – Kleines Glück“ […] das einstige friedliche Miteinander von Tschechen, Juden und Deutschen […] immer schneller ins Gegenteil verkehrt. Auf der Strecke bleiben nicht nur Menschen, ihre Hoffnungen und ihre Träume. Verloren gegangen ist in jenen Jahren […] auch eine kraftvolle Kultur, die Bestandteil europäischer Kultur war und die es gelte zurückzuholen. […] Tietz schreibt, um das noch heute von vielen Tschechen wie Sudentendeutschen gepflegte Bild voneinander zurechtzurücken und „um das Thema Heimat und Vertreibung nicht einigen Rechten oder Rechtsradikalen zu überlassen.“ Auf der tschechischen Seite hat Tietz bei dem Versöhnungsprozess durchaus Fortschritte festgestellt. „Es wird Zeit, dass sich nun auch die Sudentendeutschen einmal sebstkritisch hinterfragen. Das Verharren auf einer Position ist nicht sinnvoll.“

Tietz erzählt die Geschichte nicht anhand der großen politischen Entwicklungen. Er schildert sie so, wie sie ganz normale Menschen erlebt haben.[…]«

Volltext des Artikels der Stuttgarter Zeitung anzeigen

»Auf der Suche nach einer kraftvollen Kultur

Der Esslinger Autor Gerold Tietz und sein neuer Roman ‚Große Zeiten – Kleines Glück‘

Esslingen. In seiner ‚Böhmischen Fuge‘ hat Gerold Tietz versucht, das Zusammenleben von Tschechen, Juden und Deutschen vor der Nazi-Zeit zu beschreiben. Auch sein neues Buch führt zurück nach Prag – auf der Suche nach einer verlorenen Kultur.

Auch wenn das Buch in einer anderen Zeit spielt, so hält Gerold Tietz seinen neuen Roman ‚Große Zeiten, kleines Glück‘ für überaus aktuell: ‚Schließlich geht es darum, wie verschiedene religiöse Gruppen zusammenleben, und wie sich Menschen in einem Moment verhalten, in dem radikale Gruppen versuchen, sie zu instrumentalisieren.‘

Gerold Tietz ist Sudentendeutscher, 1941 geboren in Horka. Doch wer den ehemaligen Lehrer wegen dieser Tatsache in eine Schublade steckt, der tut ihm Unrecht. Tietz schreibt, um das noch heute von vielen Tschechen wie Sudentendeutschen gepflegte Bild voneinander zurechtzurücken und ‚um das Thema Heimat und Vertreibung nicht einigen Rechten oder Rechtsradikalen zu überlassen.‘ Auf der tschechischen Seite hat Tietz bei dem Versöhnungsprozess durchaus Fortschritte festgestellt. ‚Es wird Zeit, dass sich nun auch die Sudentendeutschen einmal sebstkritisch hinterfragen. Das Verharren auf einer Position ist nicht sinnvoll.‘

‚Große Zeiten – Kleines Glück‘ erzählt die Geschichte der jungen Pragerin Rita, die nach dem Zusammenbrechen des Habsburger Reichs in einer Zeit aufwächst, in der sich das einstige friedliche Miteinander von Tschechen, Juden und Deutschen erst langsam und dann immer schneller ins Gegenteil verkehrt. Auf der Strecke bleiben nicht nur Menschen, ihre Hoffnungen und ihre Träume. Verloren gegangen ist in jenen Jahren, so sagt Tietz, auch eine kraftvolle Kultur, die Bestandteil europäischer Kultur war und die es gelte zurückzuholen.

Tietz erzählt die Geschichte nicht anhand der großen politischen Entwicklungen. Er schildert sie so, wie sie ganz normale Menschen erlebt haben. Dass in seine Bücher seine eigenen Erfahrungen, aber auch die Gespräche mit vielen Verwandten, Bekannten und Zeitzeugen einfließen, ist für Tietz eine Selbstverständlichkeit: ‚Ich kann nur über Dinge schreiben, von denen ich die Hintergründe und die Atmosphäre kenne.«

Kai Holoch in: Stuttgarter Zeitung, 26.9.2005

Auszug vom Pressebüro des Autors, Pressebüro Rapp-Hirrlinger, zur Veröffentlichung:

»’Große Zeiten – Kleines Glück‘ erzählt die Geschichte einer jungen Frau. Nach dem Zusammenbruch des Habsburger Reiches wächst Rita auf in einer Zeit, in der das jahrhundertealte friedliche Miteinander von Tschechen, Juden und Deutschen immer mehr ein Gegeneinander wird. Mit dem Einmarsch deutscher Truppen im Sudetenland und in Prag erlebt sie schließlich den großen Bruch: Anpassung oder Zurückhaltung, Widerstand oder Verrat sind die Fragen, denen sich die Figuren des Romans stellen müssen.«

Volltext des Artikels anzeigen

»’Große Zeiten – Kleines Glück‘ – der neue Roman des Esslinger Autors Gerold Tietz

Der Esslinger Autor Gerold Tietz beleuchtet in seinem neuen Roman ‚Große Zeiten – Kleines Glück‘, der jetzt im Karlsruher Info Verlag in der Reihe ‚Lindemanns Bibliothek‘ erschienen ist, die Thematik des Zusammenlebens von Tschechen, Juden und Deutschen. Selbst Sudetendeutscher, weiß er, dass die wirklichen Zustände in seinem Geburtsland ‚oft beschönigt, vertuscht und verschwiegen werden‘. Es gehe ihm in seinem neuen Buch auch darum, ‚das Thema Heimat und Vertreibung nicht einigen Rechten oder Rechtsradikalen zu überlassen‘, sagt Gerold Tietz, der das Buch jetzt im Rahmen einer Lesung in der Esslinger Stadtbücherei der Öffentlichkeit vorstellte. ‚Es muss zumutbar sein, dass man offen über alles spricht und die Ereignisse dieser Zeit wieder ins kollektive Gedächtnis zurückholt.‘ Nicht gegenseitige Schuldvorwürfe sondern der kritische Blick auf sich selbst könnten dazu beitragen. Deshalb fordert der Autor dazu auf, ’sich mit dem, was verdrängt und beschönigt wurde, auseinander zu setzen, um das Bild zurechtzurücken‘ – vor allem auch mit Blick auf die junge Generation. Denn von der Aktualität der Vertriebenenproblematik ist Gerold Tietz zutiefst überzeugt.

‚Große Zeiten – Kleines Glück‘ erzählt die Geschichte einer jungen Frau. Nach dem Zusammenbruch des Habsburger Reiches wächst Rita auf in einer Zeit, in der das jahrhundertealte friedliche Miteinander von Tschechen, Juden und Deutschen immer mehr ein Gegeneinander wird. Mit dem Einmarsch deutscher Truppen im Sudetenland und in Prag erlebt sie schließlich den großen Bruch: Anpassung oder Zurückhaltung, Widerstand oder Verrat sind die Fragen, denen sich die Figuren des Romans stellen müssen.

Nicht das Eindeutige, Glatte, sondern Brüche und Widersprüche interessieren den Autor. ‚Ich will das schreiben, was in den Geschichtsbüchern nicht steht‘, betont er. Frei von Pathos und Heimattümelei zeigt er in ‚Große Zeiten – Kleines Glück‘ anhand individueller Schicksale, wie die Politik ins Privatleben von Menschen einbricht, ihr Zusammenleben wie auch sie selbst verändert und menschliche Beziehungen zerstört. Private Verwicklungen mischen sich mit politischen Verstrickungen.«

Ulrike Rapp-Hirrlinger, Pressebüro Rapp-Hirrlinger, 21.9.2005

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Inhalt des Buches

Inhaltsverzeichnis | Kapitel

Der Roman ‚Große Zeiten – Kleines Glück‘ des Schriftstellers Gerold Tietz beinhaltet folgende Kapitel bzw. Abschnitte:

  • Kennen Sie Prag?
  • Kinderspiele
  • Ball bei Papa Blosser
  • Am Hirschberger See
  • Das Trojanische Fass
  • Einmischung
  • Das Paket aus Teplitz
  • Flagge zeigen
  • Haltestelle
  • Vorladung
  • Dorferoberung
  • Kartoffelschlacht beim Bauern Kratochwil
  • Zurka feiert
  • Unterwegs
  • Auf dem Wilson-Bahnhof
  • Wir werden weitermarschieren
  • Rendez-vous
  • Andere Verhältnisse
  • Neuer Tag
  • Runen-Häkeln
  • Fassaden
  • Prag und Jerusalem

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Leseproben | Textauszüge

Leseproben (Textauszüge) aus dem Roman ‚Große Zeiten – Kleines Glück‘ von Gerold Tietz:

»Als Gernot Rita S. das erste Mal besuchte, stellte sie ihm die alles entscheidende Frage: „Kennen Sie Prag?“ Gernot bejahte, kam sich dabei aber vor wie jemand, der in der Teynkirche am Altstädter Ring den Globus in der Hand von Tycho Brahe streichelt und dann behauptet, er habe die ganze Welt bereist.«

»Seit Leo fort war, lief sie wie betäubt durch die Stadt. Die Stadt Prag, das waren für sie nur noch Bilderbögen von Türmen, Palästen und Kirchen. Papierene Fassaden, wie sie sie als Kind mit Buntstiften angemalt, ausgeschnitten und zusammengefalzt hatte. Kaum hatte sie sie aufgestellt, so genügte die geringste Erschütterung und alles fiel wieder über den Haufen.«

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Hörproben

Hörprobe aus dem Roman ‚Große Zeiten – Kleines Glück‘ von Gerold Tietz, gelesen von Stimm- und Sprech-Trainerin Christine Kugler:

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Buch / eBook erwerben

Sie können den Roman ‚Große Zeiten – Kleines Glück‘ beim ROGEON Verlag erwerben. Informationen zu weiteren Bezugs-, Bestell-, Leih-, Kauf- und Download-Möglichkeiten im stationären Buchhandel sowie Online Book-Stores erhalten Sie auf der Autoren-Webseite von Gerold Tietz über diesen Informations-Link zum Bucherwerb.

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